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Immobilien-Lexikon. Fachbegriffe aus der Welt der Immobilien leicht verständlich dargestellt.
Gesetzliche und steuerrechtliche Anmerkungen beziehen sich in der Regel auf Deutsches Recht. Mit mehr als 1000 Artikeln haben Sie hier kostenlosen Zugriff auf eines der umfangreichsten
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Dampfdiffusion |
Bautechnik
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Dampfdiffusion nennt man das
Durchdringen (Diffusion = Auseinanderdriften) des Wasserdampfes,
d. h. von Wassermolekülen höheren
Dampfdruckes durch Wände und Decken,
insbesondere Aussenwände hin zum niedrigeren Dampfdruck
der kühleren Aussenluft. Diese Diffusion beruht
darauf, dass Luft, je wärmer sie
ist (bis zu einer bestimmten Grenze,
dem "Sättigungspunkt") Wasser als Wasserdampf aufnehmen
kann und dabei den Dampfdruck (d.
h. die Anzahl der bewegten Wassermoleküle pro
cm3) steigen lässt. Dampf höheren Druckes hat
aber immer die Tendenz, zum Dampf niedrigeren Druckes hin abzufliessen (das Druckgefälle auszugleichen) und der befindet sich in der kalten Jahreszeit aussen. Beim Durchdringen der Aussenwand werden die Wassermoleküle soweit abgekühlt, dass sie zu Tröpfchen kondensieren. Baukonstruktiv (z. B. durch den Einbau einer Dampfsperre oder Dampfbremse) geht es darum, diesen sog. Taupunkt möglichst weit nach aussen zu legen, dorthin, wo das Wasser gefahrlos abtrocknen kann, um eine Schimmelbildung an der Innenseite der Wand und die Durchfeuchtung der Wämedämmung zu vermeiden. Andererseits ist eine gewisse (Wasserdampf)Sorptionsfähigkeit der ersten inneren Wandschicht gewünscht, d. h. es werden solche Materialien (z. B. Gips, Lehm oder Holz) gewählt, die Dampffeuchtigkeit aufnehmen können und nach und nach an den Raum wieder abgeben. Diese Regulierung der Luftfeuchtigkeit ist für ein angenehmes Raumklima sehr wichtig.
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